28.04.2019 Sonntag  Senator übergibt ehemaliges Polizeiboot

Am vergangenen Samstag wurde dem Landesverband Bremen der DLRG durch den Innensenator Ulrich Mäurer das ehemalige Polizeiboot Bremen 15 übergeben.

Die Bremen 15 ist vielen Wassersportlern schon seit Jahren bestens bekannt, da sie in ihrer Zeit als Polizeiboot hauptsächlich für die Überwachung der Sportschifffahrt eingesetzt wurde. Mit einer Restrukturierung der Wasserschutzpolizei des Landes fiel diese Aufgabe weg und für die Bremen 15 gab es als Polizeiboot keine Verwendung mehr. „Durch den Innensenator wurde das Boot nun der DLRG übergeben und schon diese Saison im Bremer Wasserrettungsdienst eingesetzt.“, berichtet DLRG-Landesverbandspräsident Martin Reincke. Nach einer Überholung des Bootes durch ehrenamtliche DLRG-Techniker ist das 300 PS starke Boot optimal für diese Aufgabe gerüstet. „Die Bremen 15 ist nun das größte Rettungsboot der Bremer Flotte und wird neben dem regulären Streifendienst auch Großveranstaltungen auf und an der Weser sichern.“ so Reincke weiter. Die starke Maschine des neuen Motorrettungsbootes (MRB) sorgt dabei nicht nur für eine schnelle Anfahrt der Einsatzstelle, sondern eignet sich auch zum Sichern und Schleppen von manövrierunfähigen Wasserfahrzeugen. Im Katastrophenschutz, bspw. bei Hochwasserlagen, ist die Bremen 15 ebenfalls ein ideales Einsatzmittel auf der Weser.

Die DLRG finanziert sich größtenteils aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Staatliche Unterstützung, wie eine solches Boot, ist dabei die Ausnahme und in Bremen eine Neuheit. Eine enge Zusammenarbeit zwischen DLRG, Feuerwehr und Polizei sind in der Wasserrettung währenddessen nicht mehr wegzudenken. Die DLRG ist in der Stadtgemeinde Bremen ganztägig mit zwei Tauchgruppen inklusive Rettungsbooten in den Rettungsdienst eingebunden, die acht Bremer Badeseen werden durch Ehrenamtliche der DLRG gesichert und ein DLRG-Rettungsboot kann im Ernstfall auch durch Beamte der Berufsfeuerwehr an der Weser besetzt werden.

Kategorie(n)
Einsatz, Für Mitglieder, Start

Von: Philipp Postulka

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