Einsatztagebuch

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Einsatz Patiententransport im MRB (Mo 03.08.2015)
First REsponder-Einsatz am Mahndorfer See

Einsatz von:Bez. Bremen-Stadt e.V.
Einsatzart:Patiententransport im MRB
Einsatztyp:First Responder
Einsatztag:03.08.2015 - 03.08.2015
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 03.08.2015 um 17:00 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 17:05 Uhr
Einsatzende:03.08.2015 um 19:00 Uhr
Einsatzort:FKK-Strand
Einsatzauftrag:- Suche
- Versorgung/EH
- Transport
- Übergabe
Einsatzgrund:Verletzte Person an unbestimmten Standort
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Wachleiter/-führer
  • 1 Bootsführer
  • 1 Bootsgast
  • 1 Wasserretter
0/1/3/4
Eingesetzte Einsatzmittel - Rettungsboot (RTB) - Adler 3-41 -

Kurzbericht:

Am 03. August wurde die Besatzung der DLRG-Rettungsstation am Mahndorfer See durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FRLSt.) gegen 17 Uhr darüber informiert, dass es einen Krankheitsfall an einem Strand des See gebe. Da der genaue Aufenthaltsort des Erkrankten nicht bekannt war, wurden die DLRG-Retter gebeten, bei der Suche zu unterstützen. Kurz darauf erschien auch ein Rettungswagen an der DLRG-Wache. Mit Hilfe des DLRG-Bootes „Seesturm“ wurden die infrage kommenden Örtlichkeiten abgesucht, ohne dass anfänglich eine entsprechende Person ausfindig gemacht werden konnte.
Kurze Zeit später meldete sich die FRLSt. erneut bei der DLRG und teilte mit, dass die meldende Person - sie leide unter Kreislaufbeschwerden und einer Schürfwunde - sich im Bereich des FKK-Strandes aufhalten solle.
Da es sich um einen Teil des Strandes handelt, der mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbar ist, wurde die Person aufgenommen, an Bord erstversorgt und zum Rettungsstation gefahren. Hier wurde der Mann an den Rettungsdienst übergeben, wo er letztlich den weiteren Transport in eine Klinik verweigerte.

Die DLRG-Stationen an den Bremer Badeseen sind in das so genannte „First Responder-System“ des stadtbremischen Rettungsdienstes eingebunden. Bei gewissen Einsatzstichworten und -örtlichkeiten wird hier der Disponent in der FRLSt. darauf hingewiesen, dass im Einzelfall die Helfer der DLRG aufgrund ihrer Ausstattung oder der örtlichen Nähe zum Einsatzort zum Einsatz kommen könnten. Per Telefon werden die Rettungsschwimmer alarmiert und übernehmen den Einsatz, bis der Rettungsdienst eintrifft.

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