Medizin und Sanitätsdienst

Im Wasserrettungsdienst spielt die medizinische Versorgung von Patienten eine übergeordnet wichtige Rolle. Es geht nicht nur darum Opfer von Badeunfällen aus dem Wasser zu retten und mit einem Rettungsboot ans Ufer zu transportieren, sondern bereits ab dem erstmöglichen Moment eine möglichst hochwertige medizinische Versorgung vorzunehmen, um kostbare Zeit bis zur Übergabe des Geretteten an den landgebundenen Rettungsdienst effektiv zu nutzen.

Aus diesem Grunde sind bei der Basisausbildung bereits Erste-Hilfe-Kenntnisse Voraussetzung. Für Weiterführende Ausbildungen sind dann auch fundiertere Kenntnisse in der Notfallversorgung obligatorisch. So ist hier die Voraussetzung minimal eine Ausbildung San A (Sanitätshelfer). Flächendeckend werden diese Mindestvoraussetzungen in Bremen und Bremerhaven aber gewöhnlich überschritten. Ein Großteil aller Einsatzkräfte verfügt auch über eine Ausbildung San B als Sanitäter. In allen Teileinheiten gibt es außerdem Einsatzkräfte, welche von ihrem beruflichen Background her über höhere Qualifikationen als Rettungsassistent, Notfallsanitäter oder Notarzt verfügen.

Die Ausrüstung der stationären und mobilen Wasserrettungseinheiten ist ebenfalls auf einem hohen Niveau. Beispielsweise verfügt jede Rettungswache auch über Defibrillatoren. 

Bei Veranstaltungen nimmt die DLRG in Bremen und Bremerhaven die Kernkompetenz der Wasserrettung wahr aber verantwortet keinen eigenen Veranstaltungssanitätsdienst. Diesen übernehmen spezialisierte Organisationen. Dennoch arbeiten unsere Sanitäter aber bestens mit den Sanitätsorganisationen zusammen. Bei Bedarf unterstützen DLRG-Sanitäter regelmäßig bei Sanitätsdiensten bspw. im Weserstadion oder dem Bremer Freimarkt.

Medizinisches Zentrum

Das Zentrum Medizin des Landesverband sitzt in Bremen-Nord. Erfahre mehr über diese Organisationseinheit.

Tauchtauglichkeit

DLRG-Ärzte überprüfen regelmäßig die Tauglichkeit unserer Einsatztaucher. Weitere Informationen hier.