Einsatztagebuch

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Einsatz Veranstaltungssicherung (So 01.07.2018)
Red-Bull Flugtag 2018

Einsatz von:Bez. Bremen-Stadt e.V.
Einsatzart:Veranstaltungssicherung
Einsatztyp:WRD mobil
Einsatztag:01.07.2018 - 01.07.2018
Alarmierung:Alarmierung durch Veranstalter
am 01.07.2018 um 09:00 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 09:00 Uhr
Einsatzende:01.07.2018 um 17:00 Uhr
Einsatzort:Europahafen
Einsatzauftrag:Wasserseitige Absicherung 
Einsatzgrund:Veranstaltungsabsicherung

Kurzbericht:

Rund 50.000 Zuschauer konnten neben fliegenden Klohhäuschen, rosa Mettigeln oder abstürzenden Felsklötzen auch die Arbeit der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beobachten. Anlass hierfür war der Red-Bull Flugtag am 01.07.2018 im Bremer Europahafen. Der Veranstalter, die Red-Bull Deutschland GmbH, beauftragte den Bezirk Bremen-Stadt mit der wasserseitigen Absicherung. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung im Bezirksgebäude am Hohentorshafen machten sich bei sonnigen 25 Grad rund 30 Einsatzkräfte auf dem Weg zum Veranstaltunsgort. Eingesetzt wurden neben fünf Motorrettungsbooten auch die Taucheinsatzgruppe sowie Einsatzkräfte an Land. Unterstützt wurden die Bremer Wasserretter durch ein Motorrettungsboot der Ortsgruppe Delmenhorst. Nach Ankunft im Europahafen wurden die Dimensionen der Veranstaltung ersichtlich. Neben einer in 6 Metern Höhe und 45 Tonnnen schweren Startbahn, wurden diverse Zuschauerränge durch den Veranstalter aufgebaut. Das Motorrettungsboot Auxilia, besetzt mit der Taucheinsatzgruppe, machte umgehend direkt am Ponton fest. Die Besatzung des Bootes Seeadler übernahm an diesem Tag die Einsatzleitung. Die mit dem Boot Delmeadler angereisten Kameraden aus Delmenhorst wurden mit mit der Aufnahme der Bruchpiloten aus dem Wasser beauftragt. Mit der wasserseitigen Absicherung der Zuschauerränge wurden die Besatzungen der Boote Alpha-Plan, Auxilia und Triton beauftragt. Die im Wasser gelandeten Fluggeräte wurden durch Einsatzkräfte des THW geborgen. Ab 12 Uhr erfolgten dann die Jungfernflüge. Insgesamt 40 Teams, bestehend aus einem Piloten und drei Starthelfern begaben sich nacheinander auf der 30 Meter langen Startbahn bereit. Nach einer kurzen Performance erfolgte dann der Flug. Die maximal mögliche Fluglänge von 120 Metern wurden an diesem Tag nicht erreicht. Auch der bestehende Rekord von 70 Metern wurde nicht gebrochen. Aufgrund hoher Sicherheitsauflagen durch den Veranstalter gab es keine größeren Einsätze. Lediglich ein Teilnehmer, der bei der Landung eine Gesichtsverletzung erlitten hatte, wurde an der Sanitätsdienst des DRK übergeben. Um 16.45 Uhr erreichte die Einsatzkräfte dann ein Einsatz durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen im Bereich der Schlachte. Zu diesem Einsatz wurde das mit der Taucheinsatzgruppe besetzte Boot Auxilia und das Boot Seeadler entsandt. Alle weiteren Kräfte konnten den Red-Bull Flugtag um 17 Uhr erfolgreich beenden.                   

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