Einsatztagebuch

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Einsatz Notfall am/im/auf Wasser (So 23.06.2013)
DLRG-Boot sichert havarierte Personenfähre

Einsatz von:Bez. Bremen-Stadt e.V.
Einsatzart:Notfall am/im/auf Wasser
Einsatztyp:Sonstiges
Einsatztag:23.06.2013 - 23.06.2013
Alarmierung:Alarmierung durch eigene Beobachtung
am 23.06.2013 um 15:10 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 15:12 Uhr
Einsatzende:23.06.2013 um 15:40 Uhr
Einsatzort:Bremen-Gröpelingen, Weser, Hafeneinfahrt, Wendebecken
Einsatzauftrag:

Technische Hilfeleistung, Gefahrenabwehr, Personentransport

Einsatzgrund:

Havarierte Personenfähre mit 20 Fahrgästen treibt manövrierunfähig auf der Weser

Kurzbericht:

Zu einem eher außergewöhnlichen Einsatz kam am heutigen Nachmittag das DLRG-Rettungsboot „Seeadler“, das anlässlich einer Veranstaltungssicherung („Thundercat-Race“) im Bereich des Hafenbeckens am Einkaufszentrum „Waterfront“ eingesetzt war.

Gegen 15:10 Uhr bemerkte die Besatzung des „Seeadler“, dass die auf dem Weg vom Anleger am „Pier 2“ in Richtung Lankenauer Höft befindliche Personenfähre „Pusdorf“ offensichtlich ein technisches Problem hatte. Wie sich herausstellte, war das Schiff aus bislang unbekannter Ursache im Bereich der Hafeneinfahrt manövrierunfähig geworden und drohte nun - mit rund 20 Fahrgästen an Bord - in diesem Zustand in das Fahrwasser der Weser zu treiben. Sofort ging das DLRG-Boot längsseits und versuchte, die Position der gut 20 Meter langen „Pusdorf“ mittels seiner 140 PS-Maschine zu stabilisieren. Kurze Zeit später traf das Wasserschutzpolizei-boot „Bremen 15“ ebenfalls vor Ort ein und unterstützte die durch die Besatzung des „Seeadler“ eingeleiteten Maßnahmen.

Gemeinsam wurde der Havarist schließlich zurück zum Ausgangspunkt am „Pier 2“ geschleppt und dort festgemacht.

Da sich an Bord der Fähre einige behinderte Personen befanden, die auf ihre am Lankenauer Höft stehenden Fahrzeuge angewiesen waren, wurden diese Personen auf das DLRG-Boot gebracht, das die Menschen im Anschluss sicher auf die linke Weserseite zu ihren Fahrzeugen brachte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bei diesem Einsatz weder Personen- noch Sachschäden entstanden.

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