Einsatztagebuch

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Einsatz Ertrinkungsunfall (Mo 07.07.2014)
Vermisster Schwimmer am Stadtwaldsee

Einsatz von:Bez. Bremen-Stadt e.V.
Einsatzart:Ertrinkungsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:07.07.2014 - 07.07.2014
Alarmierung:Alarmierung durch DME
am 07.07.2014 um 20:09 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 20:16 Uhr
Einsatzende:07.07.2014 um 21:45 Uhr
Einsatzort:Rettungsstation Stadtwaldsee
Einsatzauftrag:Personensuche
Einsatzgrund:Vermisster Schwimmer / Person im Wasser
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 2 Bootsführer
  • 6 Einsatztaucher
  • 3 Wasserretter
0/1/11/12
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - Adler 10-51 Pelikan 88/58-01 - HB-RT 600
- Rettungsboot (RTB) - Adler 5-41 - DD 8972

Kurzbericht:

Personensuche nach vermisstem Schwimmer im Stadtwalsee
 
Am Montag, 07. Juli, meldeten Badegäste der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle über Notruf, dass sie am Stadtwaldsee (Unisee) eine männliche Person vermissen würden.
Der Mann, von Zeugen als ca. 50 - 55 Jahre alt, 185 cm groß, sportlich und dunkelhaarig beschrieben, sei um kurz vor 18 Uhr vom Joggen an den FKK-Strand des Badesees gekommen, habe sich seiner Bekleidung entledigt und wollte nun den See durchschwimmen. Rund zwei Stunden später fiel den Meldern auf, dass die Bekleidung immer noch an gleicher Stelle abgelegt war und der Mann im Wasser nicht auszumachen war. Im Anschluss wurde der Notruf abgesetzt, der unter anderem auch zur Alarmierung der DLRG-Taucheinsatzgruppe Bremen-Stadt führte. Weniger als zehn Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Taucher am Einsatzort ein; weiterhin konnten eintreffende Mitglieder der lokalen DLRG-Rettungsstation in Absprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr Bremen unverzüglich das Rettungsboot „Primus“ zu Wasser bringen, um die Suche an der Wasseroberfläche zu unterstützen.
Das das Vorliegen eines Unglücksfalles nach den Schilderungen der Melder als wahrscheinlich anzusehen war, wurde die Oberfläche des vergleichsweise großen Sees zusätzlich durch den Rettungshubschrauber „Christoph 6“ und durch einen speziell ausgestatteten Hubschrauber der Bundespolizei abgesucht. Unter Wasser bemühten sich die Einsatztaucher von DLRG und Feuerwehr, die Person zu finden. Es konnte jedoch trotz aller Bemühungen keine Person ausgemacht werden, so dass der Einsatzleiter der Feuerwehr Bremen gegen 21:45 Uhr entschied, die Suche vorerst einzustellen.
Insgesamt war die DLRG an dieser Suchaktion mit zeitweilig bis zu 15 Helfern beteiligt. Das schnelle, koordinierte und besonnene Vorgehen der Wasserretter fand sowohl bei den anderen Einsatzkräften als auch in der Presse positive Beachtung.
 

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