Einsatztagebuch

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Einsatz Ertrinkungsunfall (Fr 11.07.2014)
Vermisste Person am Sodenmattsee

Einsatz von:Bez. Bremen-Stadt e.V.
Einsatzart:Ertrinkungsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:11.07.2014 - 11.07.2014
Alarmierung:Alarmierung durch DME
am 11.07.2014 um 17:35 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 17:50 Uhr
Einsatzende:11.07.2014 um 19:45 Uhr
Einsatzort:Rettungsstation
Einsatzauftrag:Personensuche
Einsatzgrund:Verdacht auf ertrunkene Person / Person im Wasser
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 4 Einsatztaucher
  • 3 Rettungsschwimmer
  • 1 Signalmann
1/1/8/10
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - Adler 10-51 Pelikan 88/58-01 - HB-RT 600
- Rettungsboot (RTB) - Adler 2-42 -
- Rettungsboot (RTB) - Adler 4-41 -

Kurzbericht:

Taucheinsatz am Sodenmattsee
 
Zu einem erneuten, groß angelegten Sucheinsatz unter Beteiligung der DLRG-Taucheinsatzgruppe Bremen-Stadt kam es am Freitag, 11.07.14. Die DLRG-Taucher, die sich gerade bei einem Übungstauchgang am Stadtwaldsee befanden, wurden per Meldeempfänger alarmiert, dass eine Person im Sodenmattsee ertrunken sein könnte.
Während die Taucher unverzüglich vom Stadtwaldsee nach Huchting verlegten, wurden zeitgleich Unterstützungskräfte und ein Motorboot von der Rettungsstation Bultensee angefordert.
Vor Ort wurde den Rettern geschildert, dass Badegäste gegen 17:15 Uhr einen ca. 60jährigen Mann beobachtet hätten, wie dieser die Belüftungsanlage inmitten des Sees umschwommen habe. Kurze Zeit nach dieser Beobachtung sei diese Person nicht mehr an der Wasseroberfläche zu sehen gewesen. Sofort wurde durch die Einsatztaucher der Feuerwehr Bremen und der DLRG systematisch nach der Person gesucht. Weiterhin wurde die Wasseroberfläche durch den Rettungshubschrauber „Christoph 6“ und durch Rettungsboote  abgesucht. Die Polizei sucht am Strand und dessen Umfeld nach der Person. Es konnten weder die beschriebene Person, noch andere Indizien dafür festgestellt werden, dass es einen Unglücksfall im Sodenmattsee gegeben hatte. Insofern entschied die Einsatzleitung gegen 19:45 Uhr, die gezielte Suche abzubrechen. Derzeit erscheint es wahrscheinlich, dass die beobachtete Person von den Meldern unbemerkt das Wasser verlassen und sich an Land begeben hat.
 

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